Release Notes rmDATA Inventory Manager, Version 2025.4

Darstellungsoptionen für Katasterdienste (BEV)

Mit den neuen Darstellungsoptionen für Katasterdienste (BEV) eröffnen wir Ihnen eine perfekte Balance zwischen offizieller Genauigkeit, Übersichtlichkeit und analytischer Tiefe. Ab sofort stehen drei Varianten zur Verfügung, die je nach Anwendungsfall den Karteninhalt optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen. Damit behalten Sie jederzeit den Überblick und können Ihre Arbeit mit Katasterinformationen flexibler und effizienter gestalten.

Die klassische Katasterdarstellung bietet eine normgerechte und offizielle Ansicht der Grundstücksgrenzen und Nutzungen. Sie eignet sich besonders für rechtliche und behördliche Zwecke, bei denen exakte Orientierung und die Einhaltung von Standards im Vordergrund stehen. Wer hingegen eine reduzierte und klar strukturierte Ansicht bevorzugt, findet in der Light‑Darstellung die ideale Lösung. Sie verzichtet bewusst auf Detailüberladung und ist damit ideal für schnelle Orientierung oder Präsentationen. Besonders wirkungsvoll wird die Light‑Darstellung in Verbindung mit dem Luftbild, da beide Ansichten zusammen eine klare und zugleich anschauliche Übersicht bieten. Für anspruchsvolle Fachanwendungen wiederum steht die GIS‑Variante bereit. Sie liefert eine vollständige, farblich differenzierte Darstellung, die speziell für GIS‑Analysen entwickelt wurde und eine nahtlose Integration in Geoinformationssysteme ermöglicht.

Diese drei neuen Darstellungsvarianten sorgen für mehr Übersicht, Flexibilität und Effizienz bei der Arbeit mit Katasterdaten. Ob für rechtliche Zwecke, visuell reduzierte Präsentationen oder tiefgehende GIS‑Analysen – Sie haben nun die passende Ansicht jederzeit griffbereit und können Ihre Karten optimal an den jeweiligen Einsatzbereich anpassen.

Darstellungsoptionen der Katasterdienste (BEV)

Darstellungsoptionen der Katasterdienste (BEV)

Legendenbilder im Darstellungsmanager

Mit dieser Version stehen im Darstellungsmanager optional Legendenbilder zur Verfügung. Anstelle rein textbasierter Legenden können Karteninhalte über visuelle Symbole und farblich abgestimmte Darstellungen erläutert werden. Dies erleichtert die Orientierung und unterstützt eine schnelle Zuordnung von Flächennutzungen, Grenzen und thematischen Ebenen. Die Funktion verbessert die Lesbarkeit komplexer Karten und reduziert den Erklärungsaufwand bei der Nutzung. Legendenbilder sind flexibel konfigurierbar und können an projektspezifische Anforderungen angepasst werden. Die Erstellung und Verwaltung der Legendenbilder erfolgt bequem über den Administrationsbereich, wodurch eine zentrale und einfache Pflege möglich ist.

Legendenbilder im Darstellungsmanager

Legendenbilder im Darstellungsmanager

Transparenzeinstellung für Datenquellen

Neu in dieser Version ist die Möglichkeit, im Darstellungsmanager die Transparenz pro Datenquelle individuell festzulegen. Damit lassen sich Karteninhalte gezielt hervorheben oder zurücknehmen, sodass wichtige Informationen klarer sichtbar werden und die Übersichtlichkeit auch bei komplexen Darstellungen erhalten bleibt. Die Transparenzschaltung bietet den Vorteil, dass unterschiedliche Ebenen flexibel kombiniert werden können, ohne dass Inhalte überlagert oder unlesbar werden. Ein typischer Anwendungsfall ist die Abschwächung von Hintergrunddaten, wodurch Infrastrukturdaten deutlicher hervorgehoben und besser erkennbar werden. Die Einstellung erfolgt über das neue Kontextmenü, das zusätzlich die Steuerung von Darstellungen und Filtern integriert. Dadurch können alle relevanten Konfigurationen pro Datenquelle zentral über ein Menü vorgenommen werden, was die Bedienung deutlich vereinfacht und die Arbeit effizienter macht. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die gewählten Transparenzeinstellungen automatisch in der Themenkonfiguration mitgespeichert werden. Somit gehen definierte Anpassungen nicht verloren und bleiben auch bei späterer Nutzung oder Weitergabe der Karten erhalten.

Transparenzeinstellung bei Datenquellen

Transparenzeinstellung bei Datenquellen

Verbesserungen für Datenquellen und Navigation

Diese Version erweitert die Kartenfunktionen um praktische Verbesserungen für Datenquellen und Navigation. Neu ist die Möglichkeit, die Ausdehnung von Datenquellen direkt anzuzeigen. Dies ist besonders hilfreich bei der Nutzung von Benutzerdatenquellen, wenn beispielsweise Lagepläne ad hoc eingebunden werden. Durch die Anzeige der räumlichen Ausdehnung können diese Datenquellen sofort im Kartenfenster lokalisiert werden, was die Orientierung erleichtert und die Arbeit beschleunigt. Gleichzeitig lassen sich mögliche Fehlkonfigurationen, wie etwa ein falsches Koordinatensystem, unmittelbar erkennen und korrigieren. Dadurch können eingebundene Datenquellen schneller aufgefunden und überprüft werden, was die Arbeit mit Karten effizienter macht und den Aufwand bei der Datenprüfung reduziert.

Eine weitere Neuerung betrifft die Möglichkeit, die Karte auf ein definiertes Interessensgebiet zu beschränken. Über eine Einstellung im Administrationsbereich kann festgelegt werden, dass die Navigation innerhalb der Karte nur auf das vorgegebene Gebiet möglich ist. Dies verhindert, dass Nutzer versehentlich außerhalb des relevanten Bereichs navigieren, und sorgt für eine klare Fokussierung auf die tatsächlich benötigten Inhalte. Der Vorteil liegt darin, dass Karten mit vielen Datenquellen oder großem geografischem Umfang gezielt auf das Wesentliche reduziert werden können. npm run

Verbesserungen bei Datenquellen und Navigation

Verbesserungen bei Datenquellen und Navigation

Neue Datenimporte

Mit dieser Version stehen im Bereich Datenmanagement neue Funktionen zur Verfügung, die die Integration externer Datenquellen vereinfachen und erweitern. Es besteht nun die Möglichkeit, rmDATA Geodatenbanken direkt in bestehende Datenbanken zu übernehmen. Voraussetzung dafür ist eine identische Modellkonfiguration, sodass die Daten ohne Strukturkonflikte integriert werden können. Neben dem Erstimport wird auch ein Updateimport unterstützt, wodurch bestehende Datenbestände gezielt aktualisiert werden können, ohne dass eine komplette Neuübernahme erforderlich ist. Dies erleichtert die laufende Pflege und sorgt für konsistente Datenbestände in produktiven Umgebungen.

Darüber hinaus wurde der Import von Katasterdaten über die NAS‑Schnittstelle integriert. ALKIS (Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem) ist das bundeseinheitliche System zur Führung des Liegenschaftskatasters in Deutschland und enthält Informationen zu Flurstücken, Gebäuden und Eigentumsgrenzen. Mit der neuen Importfunktion können diese amtlichen Katasterinformationen im standardisierten NAS‑Austauschformat direkt übernommen werden. Die Nutzung der Schnittstelle gewährleistet eine normgerechte und zuverlässige Datenübernahme, die insbesondere für Anwendungen im Bereich Liegenschaftskataster und Grundstücksverwaltung von hoher Bedeutung ist. Durch die direkte Integration wird der manuelle Aufwand reduziert und die Daten können unmittelbar in den Karten und Fachanwendungen genutzt werden.

Mit diesen Erweiterungen wird die Arbeit mit externen Datenquellen deutlich flexibler und effizienter. Anwender profitieren von einer vereinfachten Datenintegration, konsistenteren Beständen und einer verbesserten Unterstützung für amtliche und projektspezifische Daten.

Neue Datenimporte

Neue Datenimporte

Vereinfachte Ersteinrichtung durch Erweiterungen bei System-Vorlagen

Mit dieser Version wurde der Administrationsbereich um eine wesentliche Erweiterung bei System‑Vorlagen ergänzt. System‑Vorlagen dienen als zentrale Grundlage für die Konfiguration und Verwaltung von Asset-Datenbanken und beinhalten nun nicht mehr ausschließlich Modellkonfiguration und Grafikkonfigurationen, sondern zusätzlich auch Karten und deren zugehörige Einstellungen. Dazu zählen unter anderem die Definition von Themen, die Verwaltung von konfigurierten Suchen, die Vergabe von Kartenberechtigungen, die Einbindung von Legendenbildern sowie der vollständige Aufbau des Darstellungsmanagers. Durch diese Erweiterung können Administratoren komplette Konfigurationspakete erstellen, die alle relevanten Einstellungen bündeln und konsistent bereitstellen. Dies erleichtert die Einrichtung neuer Asset-Datenbanken erheblich, da nicht mehr jede Komponente einzeln konfiguriert werden muss, sondern eine Vorlage sämtliche notwendigen Parameter enthält. Gleichzeitig wird die Wiederverwendbarkeit von Konfigurationen verbessert, da einmal erstellte Vorlagen für unterschiedliche Asset-Datenbanken und Umgebungen eingesetzt werden können. Administratoren profitieren von einer höheren Konsistenz, einer vereinfachten Administration und einer deutlichen Zeitersparnis bei der Konfiguration.

Vereinfachte Ersteinrichtung durch Erweiterungen bei System-Vorlagen

Vereinfachte Ersteinrichtung durch Erweiterungen bei System-Vorlagen

Verbesserungen für rmDATA Inventory Manager in der Version 2025.4:

  • Importe/Exporte: Modernisierung bestehender Importmasken
  • Plugin-Erweiterung: Hinzufügen von Benutzerdatenquellen über die Plugin-API
  • Datenmanagement: Neuer Befehl zum Bereinigen von Geodaten
  • Mobile Einstellungen: Verbesserte Validierung von hochgeladenen Höhengrid-Dateien